Springe zum Inhalt

Schloss Hohenkammer bewirbt sich bei der Bundesregierung um ein Pilotprojekt für „Sicher Tagen“

Schloss Hohenkammer möchte als Vorreiter für sichere Tagungen ein Modellprojekt für die Bundesregierung beginnen und die Erkenntnisse und Erfahrungen an die Branche weiter geben.

 

Hohenkammer, 24. März 2021 – Mit sicheren Konzepten und strengen Hygieneregeln Tagungen und Übernachtungen wieder dauerhaft möglich zu machen und die Krise kreativ und innovativ zu meistern, das sind die Ziele, die sich das Team von Schloss Hohekammer gesetzt haben. Die Bundesregierung plant in ausgewählten Regionen im Rahmen von zeitlich befristeten Modellprojekten, mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept, einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens  zu öffnen, um die Umsetzbarkeit von Öffnungsschritten unter Nutzung eines konsequenten Testregimes zu untersuchen. Die zentralen Bedingungen dabei sind lückenlose negative Testergebnisse als Zugangskriterium, IT-gestützte Prozesse zur Kontaktverfolgung und ggf. auch zum Testnachweis, räumliche Abgrenzbarkeit auf der kommunalen Ebene, eine enge Rückkopplung an den Öffentlichen Gesundheitsdienst und klare Abbruchkriterien im Misserfolgsfalle.

Aufgrund der intensiven Erfahrungen im Umgang mit den Hygiene-Regeln, die auf Schloss Hohenkammer in den letzten 14 Monaten gesammelt und innovativ umgesetzt wurden, bewirbt sich die Geschäftsführung des Tagungszentrums nun bei der Bundesregierung als Modellprojekt, um zu zeigen, wie Tagungen sicher ermöglicht werden können und auch während eines Lockdowns stattfinden können, ohne eine Gefahr einzugehen. Im Gegenteil, Veranstaltungen, Besprechungen und Meetings sind sogar um ein vielfaches sicherer, wenn sie kontrolliert stattfinden und nicht in einem kleinen Besprechungsraum in einem Unternehmen, das über keine großen Räume verfügt.

Martin Kirsch, Geschäftsführer in Schloss Hohenkammer: „Bereits ein Jahr lang befinden wir uns aufgrund von Corona in einem Ausnahmezustand. Wir haben bereits im Januar 2020 umgehend gehandelt, als wir die erste Corona-bedingte Stornierung hatten. Ein strenges Sicherheitskonzept wurde erarbeitet, das ständig optimiert und den gesetzlichen und notwendigen Rahmenbedingungen angepasst wird. Mittlerweile sind wir bundesweit einzigartig mit unseren Maßnahmen und dem Sicherheits- und Hygienekonzeptkonzept. Wir möchten nun der Bundesregierung offiziell zeigen, wie erfolgreich wir mit unseren Maßnahmen sind und vor allem möchten wir uns als Modellprojekt bewerben und der Branche unsere Erfahrungen und Erkenntnisse mitteilen.“

Schloss Hohenkammer ist seit vielen Jahrzehnten ein auf Tagungen spezialisiertes Seminar- und Tagungshotel im Landkreis Freising nördlich von München. Als bestes Konferenzhotel (2019 und 2020) der Top250 Tagungshotels, beliebtestes Tagungshotel 2020 (Certified – Verband Deutsches Reisemanagement) und viertplatzierter im Grand Prix der Tagungshotels zählt Schloss Hohenkammer zu den besten und professionellsten Adressen in Deutschland.

Als am 27. Januar 2020 die erste Corona-bedingte Stornierung kam, wurde sich sofort intensiv mit den möglichen Auswirkungen und vor allem mit den erforderlichen Maßnahmen, um der Pandemie entgegenzuwirken, beschäftigt.

Martin Kirsch: „Es war sehr schnell klar, dass wir umgehend handeln müssen, um die Veranstaltungen sicher zu machen und um unsere Gäste umfassend zu schützen. Wir haben verschiedene Teams gebildet, die in ihren Aufgabenbereichen für höchste Sicherheit sorgen mussten und die selbstverständlich den Vorgaben der Bundesregierung entsprechen.“

Als eines der ersten Hotels bundesweit ist Schloss Hohekammer von Certified (Verband Deutsches Reisemanagement e.V.) als „corona konform“ entsprechend der Richtlinien und gesetzlichen Vorgaben zertifiziert worden.

Gemeinsam mit der Kooperation „Exzellente Lernorte“, der Schloss Hohenkammer als Gründungsmitglied seit vielen Jahren angehört, sind drei Bausteine für sichere Tagungen entwickelt worden.

Martin Kirsch: „Unabhängig von den gesetzlichen Regelungen haben wir häufig die Rahmenbedingungen strenger als nötig gewesen wäre umgesetzt, um unseren Gästen und Mitarbeitern ein Maximum an Sicherheit zu gewährleisten. Es macht uns stolz, dass unser Sicherheits- und Hygienekonzept in der Branche von vielen Hoteliers als „Blaupause“ im Tagungsbereich aufgegriffen und adaptiert wurde und wird.“

Aufgrund der umfassenden Maßnahmen hat Schloss Hohenkammer im vergangenen Jahr, trotz zahlreicher Tagungen mit rd. 17.000 Teilnehmern bei Gruppengrößen bis zu 50 Personen, 17 Hochzeiten mit rd. 1.700 Gästen und täglich bis zu 400 Besuchern im Biergarten keine Nachverfolgungsanfrage aus den Gesundheitsämtern erhalten. Das ist ein klarer Beleg, dass die Sicherheitskonzepte funktioniert haben.

Sicherheits- und Hygienekonzept

Im September 2020 wurde auf Schloss Hohenkammer bereits mit Schnelltests begonnen. Vor Ort wurden die Tagungsteilnehmer*innen von medizinischem Personal getestet. Seit 7. März 2021 müssen alle Tagungsteilnehmer*innen durch eine „Corona Schnelltestschleuse“. Gleiches gilt für alle Mitarbeiter im Tagungsbereich. Damit war Schloss Hohenkammer auch hier Vorreiter in der Branche.

Ein großer Vorteil, um die Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen, ist die Größe der Anlage. Das Tagungszentrum und das Hotel sind ländlich gelegen, auf dem über 3 Hektar großen Gelände sind die unterschiedlichen Funktionsbereiche Schlafen – Tagen – Essen aufgeteilt in getrennten Gebäuden. Durch die Lage erfolgt die Anreise zu 99% mit dem Pkw – eine öffentliche Anbindung ist nicht bzw. nur sehr bedingt gegeben.

 

Testen und Dokumentation

Seit dem 7. März 2021 werden alle Tagungsgäste vor Tagungsbeginn in einer „Testschleuse“ oder im Tagungsraum vor Tagungsbeginn getestet (aktuell: LYHER Covid 19 Antigen Schnelltest). Bei negativem Testergebnis erhält der Gast ein farbiges Bändchen, die Farben wechseln täglich. Der Test wird jeden Tag wiederholt. Alternativ wird am 1. Tag ein maximal 48 Stunden alter PCR Test akzeptiert. Das Vorliegen des Testes wird dokumentiert. Alle Mitarbeiter im Tagungsbereich und der Gastronomie werden ebenfalls täglich getestet. Zutritt zu den Tagungs- und Gastronomiebereichen erhalten nur Gäste mit dem aktuellen „Bändchen“.

Martin Kirsch: „Aktuell erfolgt die Kontaktdatenerfassung über das PMS System Protel – die Registrierung über die APP Luca ist von unserer Seite abgeschlossen und wir warten nur noch auf eine Freischaltung des Systems ans Gesundheitsamts des Landkreises Freising“.

Abstand und Maske

Unabhängig von den Tests bleiben die Abstandsregeln und die Maskenpflicht. Die Kapazitäten in den Tagungsräumen wurden entsprechend angepasst, die Teilnehmer sitzen mit 1,5 Meter Abstand. Dies verringert die maximale Kapazität z.B. im Gutshof-Saal von 180 Personen auf 50 Personen. Bestuhlt werden ausschließlich Einzelplätze mit Abstand. Dazwischen stehen Tische, um ein „zusammenrücken“ zu verhindern.

Die Mahlzeiten werden im Gutshof-Restaurant angeboten. Dabei werden die Tische (Normalkapazität 230 Personen) mit maximal drei Personen mit 1,50 Meter Abstand platziert. Vorspeise, Dessert und Getränke werden zurzeit nicht angeboten. Serviert wird nur der Hauptgang. Abgeräumt wird erst nachdem die Gäste den Tisch verlassen haben. So wird der Kontakt mit dem Servicemitarbeiter auf eine Begegnung reduziert. Der Servicemitarbeiter trägt einen FFP2  Mund-Nasenschutz.

Technische Maßnahmen

An allen Eingängen und in allen Räumen sind Desinfektionsspender vorbereitet. Alle Tagungsräume sind mit CO2 Messgeräten ausgestattet, die über Ampeln verfügen, um den Reinigungsgrad der Luft anzuzeigen. Mit diesem System werden die Teilnehmer an das regelmäßige Lüften erinnert. Alle Tagungsräume sind mit den Aerosol-Filter ausgestattet.

Martin Kirsch: „Wir können belegen, dass unsere Maßnahmen und Sicherheitskonzepte funktionieren und sicheres Tagen garantieren. Unabhängig von Lockdowns und Inzidenzwerten kann bei uns stets sicher getagt werden und Meetings können bei uns unter Einhaltung aller Vorgaben sicher stattfinden. Aus diesem Grund möchten wir uns mit unserer Erfahrung als Tagungshotel und Vorreiter in der Bekämpfung der Ausbreitung der Pandemie als Pilot für ein Modellprojekt „Sicher Tagen“ bei der Bundesregierung bewerben.“

Aufgrund der Konzernzugehörigkeit zur Münchener Rückversicherungsgesellschaft AG hat die Geschäftsführung von Schloss Hohenkammer bis heute auf jede Form von Staatshilfen verzichtet. D.h. es wurde für keinen der aktuell 205 Mitarbeiter KuG beantragt, noch die Überbrückungshilfen 1-3 in Anspruch genommen.

Martin Kirsch: „Wir würden uns freuen, wenn wir für weitere Öffnungsschritte in der Zukunft als Modellprojekt die entsprechenden Erfahrungen im Tagungs- und Seminarmarkt sammeln und die Branche mit unserem Wissen bereichern und stärken könnten.“

 

Schloss Hohenkammer

Schloss Hohenkammer bietet eine gelungene Auswahl an besonderen Tagungs- und Veranstaltungsmöglichkeiten in ruhiger Lage, nur 35 km von München entfernt.

Das Tagungszentrum Schloss Hohenkammer beherbergt mit dem angeschlossenen modernen Hotel und seinen Nebengebäuden insgesamt 168 Zimmer und 29 Tagungs-, Konferenz- und Gruppenräume für bis zu 180 Personen. Dazu kommen noch verschiedene Veranstaltungs- und Präsentationsräume für bis zu 280 Personen. Das Angebot wird komplettiert mit fünf Outdoor Locations und einer Eventhalle.  Zur Verfügung stehen den Gästen verschiedene gastronomische Angebote, wie z. B. das gutbürgerliche Restaurant „Alte Galerie“, das Gutshof-Restaurant für die Seminar- und Tagungsteilnehmer, der Biergarten und die Hotelbar.

Kulinarisches Highlight ist das Gourmet-Restaurant „Camers Schlossrestaurant“. Das Restaurant steht unter der Leitung von Sternekoch Florian Vogel. In allen Restaurants des Tagungszentrums werden fast ausschließlich Bioprodukte in hoher Qualität verarbeitet. Der Großteil davon stammt aus eigener Erzeugung vom dazugehörigen Gut Eichethof. Mehr Informationen unter: www.schlosshohenkammer.de.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Diese Galerie enthält 10 Fotos.