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Speisen wie bei Mama in der Bücher-Lounge – Kloster Seeon mit neuer High-Tech-Küche und renoviertem Tagungsrestaurant

Kloster Seeon – Hotel- und Tagungsgäste in Kloster Seeon dürften sich nach dem Lockdown verwundert die Augen reiben: Das Essen im umgebauten Tagungsrestaurant im Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern wird ein neues Erlebnis im heimeligen Ambiente. Bücherregale an den Wänden umrahmen gemütliche Sitzmöbel im Lounge-Charakter, alle Tische und Stühle sind neu, und auch über dem Büffet und der Kaffeemaschine vermitteln die Bücherregale das Gefühl, man wäre in einer Bibliothek. Am Büffet dürfen sich die Gäste ihre Speisen aus bunten gusseisernen Töpfen auf modernen Warmhalteplatten holen. „Ex libris“ heißt das Tagungsrestaurant jetzt, und das ganz bewusst. „Früher war in diesem Kloster tatsächlich eine Bibliothek untergebracht, diesen Charakter wollten wir mit unserem renovierten Restaurant wieder zum Leben erwecken“, sagt der Geschäftsführer von Kloster Seeon Gerald Schölzel. Rund 2 Millionen Euro hat der Bezirk Oberbayern investiert – nicht nur in das Restaurant, sondern auch in eine moderne High-Tech-Küche, die ihresgleichen sucht und Küchenchef Dieter Fembacher euphorisch werden lässt. „Wir haben die neueste digitale Gartechnik, für die unser gesamtes Team jetzt trainieren muss. Mit diesen Geräten können wir vom Dampfgaren über Sous-Vide-Verfahren und „cook & chill“ Technik unsere Produktionsprozesse zeitgemäß optimieren. Es ist einfach großartig, erfordert aber viel Know-How.“

In der Küche stehen große, blitz-blanke Hochglanz-Geräte. Vorbei die Zeit, in der knusprige Wiener Schnitzel für 200 Gäste in zahlreichen Pfannen brutzeln mussten. Die neue Technik dem sogenannten „I-Vario“ erlaubt es beispielsweise, Kaiserschmarrn auch für 500 Tagungsgäste in der kommenden Woche vorzubereiten. „Das Prinzip ist so: Das Gerät, bäckt den Kaiserschmarrn optimal, danach kommt er in den Schockfroster, wird anschließend vakuumiert und tiefgefroren“, erzählt Dieter Fembacher. „Wenn wir diesen nun brauchen, kommt er in einen sogenannten Kombidämpfer zum Regenerieren. Ich geh jede Wette ein: Sie werden den Unterschied zum frisch zubereiteten Kaiserschmarrn nicht bemerken.“ Und die neuen Geräte können noch viel mehr. „Sie erkennen es, wenn die Nudeln perfekt gegart sind, sie können Spiegeleier kross braten, es brennt nichts mehr an. Es ist einfach genial.“ Für Dieter Fembacher hat die neue Technik einen großen Vorteil. Er kann jetzt viel besser für Tagungen planen und die Buffets perfekt vorbereiten. „So kann ich die Leerzeiten sehr gut nutzen, das nimmt uns viel Stress weg, ohne dass die Qualität darunter leidet. Im Gegenteil: Wir können unsere Speisen vorher in aller Ruhe sehr gut zubereiten.“

Zum neuen schönen Restaurant und der High-Tech-Küche nebenan gehört jetzt auch eine Vorbereitungsküche im Erdgeschoss des Gebäudes. Hier bringen Lieferanten ihre frischen Waren. „Unser Team nimmt sie in Empfang, ordnet sie bereits dort den verschiedenen Tagen und Mahlzeiten zu, und bereitet dementsprechend vor. Erst danach kommt alles zu uns in die Küche des Restaurants“, so Fembacher. Auch in neue Kühlräume investierte der Bezirk. „Das war dringend nötig, denn die Kühlmittel waren nicht mehr zeitgemäß, deshalb mussten wir auch hier alles umbauen“, erklärt Geschäftsführer Gerald Schölzel. Rund zweieinhalb Jahre vergingen vom ersten Entwurf bis hin zur Fertigstellung. Jetzt können mindestens 112 Gäste gleichzeitig im Restaurant Platz nehmen und sich das Essen in diesem schönen Ambiente schmecken lassen. Der Aufwand hat sich gelohnt, davon ist man in Kloster Seeon überzeugt. Küchenchef Dieter Fembacher sieht es schon vor sich. „Ich freue mich, wenn unsere Gäste nach dem Lockdown hier essen. Wenn sie gemütlich in den Lounge-Möbeln sitzen und sich das Essen aus den bunten gusseisernen Töpfen und Pfannen holen, die direkt aus der Küche kommen. Man kann uns schon fast beim Kochen über die Schulter schauen. Und bei unserer regionalen und saisonalen Küche kann man schon sagen: Bei uns isst man fast wie bei Mama.“

 

Sieglinde Aiblinger

Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: +49 (0)8624/897-448, Fax: +49 (0)8624/897-447
E-Mail: sigi.aiblinger@kloster-seeon.de

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