Neue degefest-Trendanalyse „Cybersicherheit“ erschienen

Die fortschreitende Digitalisierung hat die Kongress-, Seminar- und Tagungswirtschaft in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Veranstaltungsstätten, Dienstleister und organisatorische Abläufe sind heute in hohem Maße auf vernetzte IT-Systeme angewiesen. Digitale Prozesse durchziehen inzwischen fast alle Bereiche der Branche – von Buchungs- und Teilnehmermanagementsystemen über hybride Veranstaltungsformate bis hin zu sicherheitsrelevanten Infrastrukturen vor Ort. Diese Entwicklung eröffnet neue Möglichkeiten in der Planung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen, erhöht jedoch zugleich die Verwundbarkeit gegenüber Cyberbedrohungen erheblich.

Ein Anstieg von Cyber-Angriffen ist in nahezu allen Bereichen zu beobachten. Zugleich steigen die regulatorischen Anforderungen, etwa im Datenschutz, während die gesellschaftliche Toleranz gegenüber IT-Ausfällen sinkt. Störungen werden längst nicht mehr als rein technische Probleme wahrgenommen, sondern können sich rasch zu öffentlichkeitswirksamen Krisen mit rechtlichen, wirtschaftlichen und reputativen Folgen entwickeln. Vor diesem Hintergrund gewinnt die systematische Auseinandersetzung mit Cyber-Sicherheit in der Kongress-, Seminar- und Tagungswirtschaft zunehmend an Bedeutung. Das Ziel der diesjährigen degefest-Trendstudie ist es, den aktuellen Status quo der Branche zum Thema „Cyber-Sicherheit“ zu erfassen, bestehende Herausforderungen zu identifizieren sowie Handlungsoptionen für eine resilientere und zukunftsfähige Ausgestaltung der IT-Sicherheit aufzuzeigen.

Die Teilnehmenden der degefest-Fachtage haben die Trendanalyse in Landau erhalten. Auf unserer Website steht diese zum Download bereit: http://degefest.de/wp-content/uploads/2026/06/degefest-TrendAnalyse-2026_online.pdf

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