Große Erlebnisse mit kleinem CO2-Abdruck bei der MVGM in Magdeburg
Messe- und Veranstaltungsgesellschaft in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt erarbeitet Klimaschutzkonzept für Veranstaltungslocations
Die größten Arenen und Eventlocations der Landeshauptstadt Magdeburg sollen künftig systematisch energieeffizienter betrieben und ihre Treibhausgasemissionen schrittweise reduziert werden. Dafür erarbeitet die Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Magdeburg (MVGM) ein integriertes Klimaschutzkonzept für alle ihre Veranstaltungsstätten und Unternehmensbereiche. Basis dafür ist eine umfassende Analyse der Energieverbräuche, Emissionen und betrieblichen Abläufe. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse dienen nicht nur der Identifikation von Einsparpotenzialen, sondern bilden zugleich eine belastbare Grundlage für zukünftige Investitionsentscheidungen in Infrastruktur und Technik. Der Startschuss für das Projekt ist zum Jahresbeginn 2026 gefallen. Es wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative umgesetzt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.
„Für das Klimaschutzkonzept werden zunächst Energieverbräuche und Emissionen analysiert. Damit schaffen wir die Basis für künftige Investitionsentscheidungen“, sagt MVGM-Geschäftsführer Steffen Schüller. Im Fokus stünden zuvorderst jene Bereiche mit besonders hohem Energieverbrauch oder -verlusten. Gemeint sind Gebäudehüllen, Heizungs- und Belüftungsanlagen sowie Beleuchtungstechnik. Aber auch das Optimierungspotenzial in anderen Bereichen wird ermittelt – in der IT ebenso wie im Einkauf. Schüller: „Für die gesamte MVGM wird geprüft, wie wir insgesamt als Unternehmen langfristig unseren CO2-Abdruck verbessern können.“ Ein digitales Energiemonitoring soll die Gesellschaft dabei unterstützen.
Die MVGM betreibt in der Elbestadt die Avnet und die Getec-Arena, das Kongress- und Ausstellungszentrum der Messe Magdeburg, die Hyparschale, die Johanniskirche, das AMO Kulturhaus sowie den Elbauenpark mit Jahrtausendturm, Seebühne und MDCC-Parkbühne. Die Bandbreite reicht dabei von großen Sport- und Multifunktionsarenen über historische Veranstaltungsorte bis hin zu weitläufigen Open-Air-Flächen. Entsprechend unterschiedlich sind die Anforderungen an Energieversorgung, Gebäudetechnik und Veranstaltungsbetrieb und erhöhen somit auch die Komplexität in der Datenerhebung- und Auswertung.
Verstärkt geraten auch Punkte wie die Reduzierung von Abfall durch Einwegprodukte in der Gastronomie in den Blickpunkt. Die Verringerung des Wasserverbrauchs oder die Optimierung von Lieferketten werden im Sinne des Klimaschutzes gleichfalls beleuchtet. Und: „Ein wesentlicher Punkt bei Veranstaltungen aller Art ist der An- und Abreiseverkehr. Unsere Locations bieten in zentralen Lagen jeweils eine erstklassige ÖPNV-Anbindung. Mit unseren Kunden sprechen wir bereits frühzeitig über entsprechende nachhaltige Mobilitätskonzepte. Daran gilt es anzuknüpfen“, so Schüller.
Das Klimaschutzprojekt bei der MVGM ist bis Ende 2027 angelegt. Bis dahin soll ein strategischer Maßnahmenplan für einen energie- und ressourceneffizienteren Betrieb der Veranstaltungsstätten vorliegen. „Nachhaltigkeit entwickelt sich zunehmend zu einem relevanten Faktor in der Veranstaltungsbranche, sowohl aus ökologischer als auch aus wirtschaftlicher Perspektive“, sagt Geschäftsführer Steffen Schüller. „Damit schaffen wir eine fundierte Grundlage und stellen sicher, dass unsere Veranstaltungsstätten den wachsenden Anforderungen an nachhaltige Veranstaltungen gerecht werden.“
Jana Bork
Bereichsleiterin
Marketing
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