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Hiller feiert Jubiläum: In 80 Jahren vom Stuhlhersteller zum Interiorspezialisten

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Kippenheim, den 9. Juni 2016. Die Hiller Objektmöbel GmbH mit Sitz im badischen Kippenheim feiert in diesem Jahr ihr 80-jähriges Bestehen. Durch den Zusammenschluss zur weltweit agierenden Schneeweiss AG Interior im Jahr 2010 gelingt der Manufaktur eine bemerkenswerte Entwicklung: Der Hersteller für Stühle und Tische aus Holz und Stahlrohr wird zum renommierten Experten für Objekt- und Inneneinrichtung. Kontinuität und Moderne, authentisches Handwerk und neue Technologie, fundiertes Know-how und hoher Innovationsgeist – genau diese Verbindungen bilden das Erfolgsrezept des inhabergeführten Traditionsunternehmens.

 

Die Erfolgsgeschichte beginnt im Jahr 1936. Damals von Erich und Herbert Hiller als Betrieb zur Herstellung von Wollbesen und Holzdrehwaren gegründet, spezialisiert sich die Firma Hiller in den 1950er Jahren auf die Produktion von Stühlen und Tischen. Ein Jahrzehnt später entwickelt Erich Hiller erste Klapptische und Stapelstühle. Damit legt er die Grundsteine für die noch heute etablierten Hiller-Kernkompetenzen „stapeln – klappen – falten“. Zahlreiche Innovationen, Patente und Investitionen folgen unter dem Einfluss von Rolf Hiller, der die elterliche Firma ab 1975 leitet. Im Jahr 2004 übernimmt Jürgen Dreher die Geschäftsführung, 2006 erwerben er und Prokurist Alexander Allgaier einen Großteil der Firmenanteile und richten das Unternehmen konsequent international aus. Erste Schritte stellen der Zukauf des österreichischen Objektmöbelherstellers und Bugholzspezialisten Braun Lockenhaus (2005) sowie der auf Metallverarbeitung und die komplette Einrichtung von Publikumsbereichen spezialisierten Manufaktur Rosconi (2009) dar. In den Jahren 2008 beziehungsweise 2009 erfolgen die Gründungen der Werbeagentur Atelier Schneeweiss und der unternehmenseigenen Spedition Widra Logistik. Unter dem Dach der nicht-börsennotierten Schneeweiss AG Interior werden im Jahr 2010 alle Unternehmen der Firmengruppe zusammengefasst; Kunden und Partner profitieren von ganzheitlichen Projektrealisierungen aus einer Hand. Dass dieses Konzept zukunftsweisend ist, beweisen nationale sowie internationale Großprojekte, die erfolgreich für Kunden wie die Fraport AG, das Modelabel Hugo Boss, die Karstadt Warenhaus GmbH oder das Outdoorlabel Peak Performance verwirklicht wurden.

 

2.000 Objektmöbel pro Arbeitstag

Die Dienstleistungen der Schneeweiss AG Interior sind umfangreich und reichen von Idee, Entwicklung und Produktion ganzer Raum-, Hallen-, Messestands- und Ladenbaukonzeptionen über die Sonder- und Serienmöbelproduktion bis hin zur Auslieferung und Montage der Produkte. Großprojekte mit hohen Stückzahlen, das Exportgeschäft und der Bereich „Individueller Innenausbau“ bilden die aktuellen Schwerpunkte der Unternehmensgruppe. Dank der hohen Fertigungstiefe von rund 76 Prozent ist es möglich, auf kundenspezifische Wünsche einzugehen, für jede Raumsituation eine optimale Planung zu erstellen sowie bezahlbar zu verwirklichen. Pro Jahr verlassen insgesamt circa 440.000 Objektmöbel – von Stühlen und Tischen über Garderoben, Behälter und weitere Lobby Items bis hin zu Sonder-Möbelanfertigungen – die Produktionsstätten in Kippenheim und Lockenhaus. „Dies entspricht einer Menge von rund 2.000 Möbelstücken pro Arbeitstag“, so Jürgen Dreher, Inhaber der Hiller Objektmöbel GmbH und Vorstandsvorsitzender der Schneeweiss AG. Das breit gefächerte Produktportfolio findet seinen Platz unter anderem in Kongresszentren, in Konferenz- und Seminarbereichen, Veranstaltungshäusern, in Hotellerie und Gastronomie, aber auch in Bildungseinrichtungen und Pflegeheimen.

 

Unternehmensinterner Grundsatz: „Fördern und Fordern“

Die Unternehmensgruppe beschäftigt heute rund 250 Mitarbeiter in Deutschland und Österreich, davon 19 Auszubildende in kaufmännischen und gewerblichen Berufen. „Die Schneeweiss AG gehört zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region. Durch die Ausbildung junger Menschen halten wir an traditionellen Handwerksmethoden fest, ohne die wir unsere Produkte nicht fertigen könnten. Dabei übernehmen unsere Auszubildenden von Anfang an Verantwortung für ihr Tun – im täglichen Arbeitsalltag, aber auch z. B. durch die eigenständige Vorbereitung des Unternehmensauftritts auf der regionalen Berufsinformationsmesse. Zudem übernehmen wir viele Auszubildende nach ihrem Abschluss in feste Arbeitsverhältnisse“, erklärt Dreher. „Darüber hinaus investieren wir bewusst in Fortbildungen unserer Mitarbeiter, um unsere Fachkräfte mit ihren Kompetenzen und ihrem Know-how durch das Angebot attraktiver Qualifizierungsmaßnahmen und Entwicklungsperspektiven dauerhaft für unser Unternehmen zu begeistern.“ Für die Zukunft wünscht er sich, einen unternehmensinternen Grundsatz auch in der Politik umgesetzt zu sehen: Frei nach dem Prinzip „Fördern und Fordern“ sollten Bund und Länder nicht nur die Großindustrie unterstützen, sondern auch den deutschen Mittelstand verstärkt fördern, um damit zur Konsolidierung des Wirtschaftsstandorts Deutschland beizutragen.

 

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