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degefest-Fachtage 2016 im Congress Centrum Stadtgarten Schwäbisch Gmünd stellen Service-Qualität in den Fokus

degefest-Fachtage 2016 im Congress Centrum Stadtgarten Schwäbisch Gmünd © Alex Talash

Auf den diesjährigen Fachtagen des degefest – Verband der Kongress- und Seminarwirtschaft e.V. diskutierten vom 16. bis 18. Juni 2016 gut 100 Teilnehmer im Congress Centrum Stadtgarten Schwäbisch Gmünd über das Leitthema „ServiceQualität als Kundenmagnet – Konzepte, Prozesse, Leidenschaft.

ServiceQualität oder auch als Dienstleistungsqualität bezeichnet steht für den Grad der Zielerreichung einer beauftragten Dienstleistung. Freundlicher Service und nachhaltige Qualität nehmen auch im Veranstaltungsbereich einen immer höheren Stellenwert ein. Eine bessere Dienstleistung verspricht begeisterte Kunden und motivierte Mitarbeiter. Viele Veranstaltungshäuser haben dies erkannt und werben mit herausragendem Service, denn damit fällt man positiv auf und hebt sich von der Konkurrenz ab. Doch schaut man hinter die Kulissen, so gibt es in vielen Bereichen oft noch Nachholbedarf und die vollmundigen Versprechungen in Broschüren oder im Internet können nur zum Teil oder gar nicht eingehalten werden.

Aus diesem Grund wurde den Teilnehmern der degefest-Fachtage, die sich u.a. aus Hoteldirektoren, Geschäftsführern von Kongress- und Veranstaltungszentren wie auch Bildungszentren zusammensetzen, das Thema ServiceQualität aus verschiedenen Blickwinkeln nähergebracht.

Bereits die Einführung in das Thema hatte Entertainment-Charakter und zog die Teilnehmer in ihren Bann. Nachdem Prof. Stefan Luppold, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des degefest, kurz die Relevanz des Themas vorgestellt hatte, kam mit Markus Weidner von der Qnigge GmbH ein wahrer Qualitätsverfechter auf die Bühne, der in einer Art Poetry Slam einige alltägliche Beispiele aufzeigte, wie gelebte Service-Qualität aussehen kann.

Vinzenz Baldus, u.a. Dozent für ServiceExzellenz an der Technischen Hochschule Mittelhessen, wies in seiner Keynote darauf hin, dass es wichtig ist, eine ServiceMarke für das eigene Haus zu entwickeln, die nur über 7 Stufen erreicht werden kann (Vision, Motivation, Kondition, Kommunikation, Kooperation, Innovation, Aktion).

Christian Oblasser, Buchautor und Berater mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit in der Veranstaltungsbranche, erklärte den Teilnehmern anschließend in einer zweiten Keynote, warum nachhaltiges Handeln für die Veranstaltungshäuser so wichtig ist und wie man sich dadurch vom Wettbewerb abheben kann.

 

Danach wurden den Teilnehmern verschiedene Workshops angeboten, durch die vier Professoren des wissenschaftlichen Beirats leiteten. Das Thema ServiceQualität stand natürlich auch hier im Fokus und die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, aktiv mitzuarbeiten und damit auch Themen anzusprechen, die die zukünftige Verbandsarbeit prägen sollen. Dies wurde auch bei der Zusammenfassung deutlich, in der die Workshop-Leiter ihre Ergebnisse dem Plenum präsentierten.

 

Neu bei den diesjährigen Fachtagen war, dass die Aussteller, die im Foyer des Congress Centrums mit Stände vertreten waren, in der Mittagspause in kurzen 5-minütigen Slots ihre aktuellen Produkte und Dienstleistungen vorstellen konnten. Dieses Informations-Angebot kam bei den interessierten Teilnehmern gut an.

 

Ein weiteres Highlight am Nachmittag war die Vorstellung der neuen degefest-Kongress- und Tagungsstättenprüfung. Zur Anpassung an veränderte Standards und Anforderungen wurde die Prüfung im vergangenen Jahr durch Best Practicer des Verbandes vollständig überarbeitet. Einen Überblick über die Hintergründe der neuen Prüfung gab degefest-Vorstandsmitglied Nils Jakoby zusammen mit Prof. Dr. Jerzy Jaworski aus dem wissenschaftlichen Beirat. Bei der anschließenden Diskussionsrunde wurden Fragen der Teilnehmer zu den Inhalten der Prüfung beantwortet.

 

Verbandsjurist Martin Leber gab dann gewohnt charmant im abschließenden Vortrag „Krisen- und Notfallmanagement“ einen aktuellen Überblick mit welchen Gefahren und Risiken Veranstaltungshäuser in Zeiten zunehmender Terrorwarnungen rechnen müssen und wie sie bzw. die Mitarbeiter richtig darauf reagieren.

 

Das Resümee des Tages zogen Markus Weidner und Andreas Kienast (stellv. Vorsitzender degefest) im Dialog vor dem Plenum; sie stellten dabei fest, dass sich die Fachtage gelohnt haben und jeder Teilnehmer für sich und seine tägliche Arbeit ein persönliches Stück „ServiceQualität“ mitnehmen kann.

 

Die diesjährigen degefest-Fachtage haben gezeigt, dass das Thema „ServiceQualität“ durchaus facettenreich betrachtet werden darf und auch im eigenen Veranstaltungshaus immer wieder neu überprüft werden sollte, damit man sich dauerhaft vom Wettbewerb abheben kann.

 

Vorstandswahlen

In der abschließenden Jahreshauptversammlung fanden auch Neuwahlen statt.

Sämtliche Kandidaten wurden mit je einer Enthaltung einstimmig gewählt:

 

Wahl zum Schatzmeister:

Peter Runge (61), Unternehmensberater, Oberhausen

 

Wahl des Beisitzers / Fachbereich Bildungszentren / Akademien

Curt Rahn (49), General Manager, „Siemens AG Global Leadership Center“, Feldafing

 

Wahl des kooptierten Vorstandsmitglieds Marcus Moroff als Beisitzer / Fachbereich Sicherheit und Locations

Marcus Moroff (56), Geschäftsführer „PerEx GmbH“, Stuttgart

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